2010-03-10
Was ist krass?
"Krass ist ein US-amerikanisches Filmdrama von Ryan Murphy aus dem Jahr 2006". Diese Info habe ich aus Wikipedia.
Krass ist aber auch folgende Szene:
Krass ist aber auch die Begebenheit, welche ich heute Mittag bei meinem Spaziergang in der "Ufschütti" gesehen habe.
Da bemerkte ich am Seerand, dass das Wasser wieder zu gefrieren begann. Dies beim Bootshafen und auch in der Nähe des Anlegestegs des Reussclubs Luzern. Dabei haben wir doch bereits den 10. März. Ist aber kein Wunder, bei diesen Temperaturen und der Bise.
Grosse Augen machte ich aber, als plötzlich ein Mann, nur mit Badehose bekleidet, in der Nähe des besagten Reussclub-Steges ins Wasser glitt. Er schwamm darauf einige Meter im Brustschwimm-Stil, mit regelmässigen Zügen. Kurz darauf entstieg er wieder dem Wasser, ging über den Steg und lief in gemächlichem Tempo darüber, ohne einen Mucks. Die meisten hätten bei diesen Temperaturen geschrien und Radau gemacht. Nicht aber jener Mann. Dabei wurde er von einer jungen Frau gefilmt. Ich vermute sogar von einer Kamerafrau von Tele 1, da ein Auto von diesem Innerschweizer Privatfernsehen ganz in der Nähe stand.
Die Frage ist nun: Wollen die von Tele 1 den Begriff "krass" neu erfinden, oder wollen sie Bilder eines Mannes zeigen, der sich in eiskaltem Wasser stählt oder wollen sie einen Mann zeigen, der einfach nicht mehr warten kann bis die Badesaison wieder los geht?
Fragen über Fragen, Antwort weiss ich leider keine. Für mich war das heute jedoch die Definition von "krass"!
Guten Tag!
feldwaldwiesenblogger
2010-03-07
Ehret heimisches Musikschaffen!
Getreu nach diesem Motto, welches ich natürlich ziemlich strapaziere, fuhr ich gestern abend nach Schwyz. Mein Ziel war das Restaurant oder auch Pub mit dem Tiernamen
Hirschen. Dort gastierten einheimische Musikkollegen von mir, die Band
Ibach HB. Um 20.30 Uhr legte die sechsköpfige Band um die beiden Heinzer-Brothers Othmar und Martin Heinzer (beide Lead-Gesang und Akkustikgitarre) los. Die weiteren Musiker sind Häppy Imholz am Bass, Fonsi Märchy an der E-Gitarre, Xaveri Senn (Akkordeon und Mundharmonika) und Mende Micheletto an den Drums. Diese Combo ist bekannt für ihre lockeren Sprüche aber auch für ihr erlesenes Repertoire. So spielten sie gestern u.a. Songs von den Eagles, Roy Buchanan, Eric Clapton, Beatles, Mike & The Mechanics, Garth Brooks, Chris Rea (welchen ich Freitag vor einer Woche live im KKL erleben durfte), Mani Matter und Eigenkompositionen. Die Stilrichtung ergibt sich aus den gespielten Covers, nämlich Blues, Folk, Country und Mundart-Rock. Mir gefiel das Gehörte und das Gesehene, denn sie sind auch lustige "Chögen".
Diese sogenannte Adhoc-Formation (steht so auch auf ihrer homepage) probt so gut wie nie. Spass und Freude stehen im Vordergrund. Wenn sie wieder mal proben, dann üben sie gleich zwei neue Songs ein. So geschehen vergangenen Donnerstag. Diese Episode erzählte mir gestern Mende der Drummer. So wie ich das mitbekam, spielten sie mindestens einen der beiden neuen Songs gestern abend. A propos proben: Die Herren haben eindeutig ihre musikalische Routine. Bekamen sie ihr Rüstzeug doch durch die vielen "Vorstrafen" mit.
Der Gesamt-Sound war auch gut und das Pub füllte sich rasch und war jrgendwann voll von Musikhungrigen und Bierdurstigen. Der Schreibende genoss die hervorragend gespielten Covers und die gute Atmospäre. Denn das Hirschen-Pub ist ein gemütliches Lokal, wo dann und wann Live-Musik gespielt wird. Meine Wenigkeit durfte dort auch schon musizieren. Nachfolgend noch ein Bild der Ibach HB in Action (ich hatte leider wieder mal nur mein Samsung-Handy dabei).
Bis bald!
feldwaldwiesenblogger
2010-03-06
Gaddafi und kein Ende
Wie ist das möglich, dass dieser verrückte Politiker immer noch unser Politgeschehen in Atem hält? Wieso kann er nicht gestoppt werden? Welcher endlose Zorn reitet diesen Wüstensohn?
Kann es sein, dass unsere Aussenpoltik diesmal vielleicht auch versagt hat und unsere Neutralität arg strapaziert wurde? Wieso wohl haben sich früher unsere Grossväter "Mischt euch nicht in fremde Händel ein!" gross auf die Schweizer Fahnen geschrieben. Denen war damals schon klar, dass man mit solchen Wirrköpfen, die ständig auf Drogen sind, kein vernünftiges Wort sprechen lässt, geschweige denn politisieren. Unvergessen sind die Bilder letztes Jahr von Merz und Gaddafi in New York, wo die beiden angeblich ein Gespräch führten. Ja, angeblich. Denn der Gaddafi sah so vollgedröhnt aus, dass Hansruedi Merz sagen konnte was er wollte, er stiess da wohl nur auf taube resp. drogenverseuchte Ohren. Was meinen denn unsere Bundesräte und Aussenpolitiker heutzutage, wer sie seien? Mit solchen Politikern wären unsere Grossväter nicht an einen Tisch oder in eine Polstergruppe gesessen. Oder unsere Dimitri (seines Zeichen Aussenministerin): Fliegt die doch zum grössten Spinner, den der Iran je herausgebracht hat und will dem mit ihrem Kopftuch noch gefallen. So was von bescheuert!
Ich kann nur sagen, was ich am Anfang schon angedeutet habe: Unsere Neutralität sollte wieder mal überdacht werden. Das heisst nämlich auch, dass man sich in erster Linie neutral gegen andere Staaten zu verhalten hat und wenn gewünscht, nur Vermittleraufgaben übernehmen soll. Aber nein: Unsere heutigen Politker treiben jrgendwelche komischen Händel mit jrgendwelchen komischen Idioten und schwupps: Da wundert man sich noch, dass die Geschichte mit Libyen so eskaliert ist. Unfassbar! Ich bin inzwischen richtig sauer auf unsere Aussenpolitik: Da wird viel Goodwill einfach so mir nichts dir nichts verscherzt. Was unsere Vorfahren an gutem Willen für unser Land aufgebaut haben, verblast in letzter Zeit zunehmend. Wenn nun jrgendjemand meint, die Ankündigung eines Dschihades gegen die Schweiz sei auf die leichte Schulter zu nehmen, dann meine ich: Der könnte sich dann noch arg täuschen. Inzwischen sieht das so aus, dass sich die Arabische Liga betreffs eines Wirtschaftsboykottes von seiten Libyens gegen die Schweiz hinter die Haltung Libyens stellt. Das ist dann nicht mehr nur Spass! Aber unser Bundesrat läuft wohl dem Zeitgeschehen nur noch hinterher und kann den Mist wegräumen, denn andere verbockt haben. Den Mist verbocken tun die Grossbanken, allen voran die UBS, und die grossen Wirtschaftskonzerne. Die verhalten sich natürlich nicht neutral, sondern sind gewinnorientiert und locken mit ihrer Haltung jeden an, der mit Geld wedelt, nach Öl stinkt oder jrgendwo Drogen versteckt hat. In diesem Sinne nehme ich den Bundesrat und die Aussenpolitik etwas in Schutz. Aber trotzdem: Für die Menschen in diesem Land, die sowieso nicht allzuviel zu sagen haben, gibt's knallharte Gesetze und Vorschriften. Für die oberen Zehntausend, die bei den besagten Banken und Konzernen an den Schalthebeln sitzen, gelten wie immer andere oder gar keine Gesetze.
Natürlich müssen wir mit anderen Ländern Handel treiben, exportieren, importieren und unseren Tourismus möglichst vielen Menschen auf dem Globus schmackhaft machen. Aber doch nicht um jeden Preis!
Wie wäre es wieder mit etwas mehr Anstand, Respekt und eben NEUTRALITÄT gegenüber den vielen Ländern der Welt? So verkehrt kann das doch nicht sein?!
Ein heute etwas ernsterer
feldwaldwiesenblogger
2010-03-03
Wie wird man von anderen gesehen?
Heute Mittag musste ich doch ein wenig schmunzeln. Regelmässige Leser meines Blogs wissen, dass ich doch öfters jogge und mich in der Natur bewege.
Ein junger Mitarbeiter hat sich analytisch über mich ein Bild gemacht. Dies machte er wohl über meine Freizeitberichte am Mittags- und Pausentisch. Dort hat er wohl aufgeschnappt, dass ich Musik mache und höre und Fussball und Formel 1 im TV konsumiere.
Dies hat ihn dann heute veranlasst, mich (und nebenbei einen anderen Mitarbeiter) des Unsportlichseins zu bezichtigen. Ich schmunzelte und der andere Mitarbeiter, der mich doch besser kennt, schmunzelte ebenso und begann sich dann zu ereifern. Er meinte: "Nein, nein, der treibt doch Sport, jedenfalls mehr als ich. Er geht joggen und wandern." Der jüngere Mitarbeiter meinte dann nicht mehr allzu viel dazu und wir wechselten das Thema. Ich glaube es ging nachher um Frauen. Das ist aber wieder eine andere Geschichte.
feldwaldwiesenblogger jedenfalls verabschiedete sich nach dem Mittagessen nach draussen und machte wie jeden Mittag (auch im Winter!) seinen Mittagsspaziergang in der "Ufschütti" in Luzern. Dabei liess ich mir die obige Einschätzung nochmals durch den Kopf gehen. Das zeigt mir, dass Aussagen von einem zu Ansichten eines anderen führen können. Das kann gelegentlich lustig sein, aber auch bedenklich. Denn wenn gewisse Menschen einen nicht allzu gut kennen und sich auf gewisse Freizeitberichte berufen, dann kann man auch schnell einen "falschen" Stempel bekommen. Denn einen gewissen Stempel kriegt man doch so oder so ab.
Vor Jahren hatte ich wohl den Stempel eines Mitarbeiters, dessen Auto immer stehen bleibt. Denn im selben Jahr musste ich meinen alten Opel dreimal abschleppen lassen. Solche Geschichten erzählt man gerne am Arbeitsplatz oder am Stammtisch. Und schwupps ist man derjenige, dessen Auto immer liegen bleibt.
Von Menschen, die man weniger gut kennt, bleiben einem öfters Dinge in Erinnerung, die einen zum Lachen oder zum Staunen bringen. Sei es nun positiv oder negativ: Man erhält durch solche Geschichten auch einen Stempel. Dieser Stempel kann bei Kollegen oder Freunden, die einen besser kennen, zum Teil ganz anders aussehen.
Natürlich gibt es die Vorsichtigen, die lieber nichts erzählen. Ich bin da eher offen und lasse die Menschen gerne teilhaben an meinen Alltäglichkeiten. Ich bin jeweils auch froh, wenn's andere gleich handhaben. Sei dies nun im Beruf oder in der Freizeit, bei Leuten die man gut oder weniger gut kennt.
Mir ist klar, dass so oder so Bilder und Ansichten über einen gemacht und erzählt werden. Aber: Das ist das Leben, und gerade wegen banal-alltäglichem kann es auch spannend sein.
Bis bald!
feldwaldwiesenblogger
2010-02-25
Dir Krokusse spriessen wieder...
... vorerst aber erst im CD-Laden. Die neue CD "Hoodoo" von KROKUS steht morgen in den Läden und bei mir im Briefkasten. Ich habe mir diese sehnlichst erwartete CD vor Wochen bei cede.ch bestellt.
Ich freue mich riesig auf die Scheibe, und die zwei neuen Tracks, gehört auf DRS 3, lassen mir das Wasser so richtig im Munde zusammen laufen. Gerade heute lief erstmals wieder ein neuer Song (ich glaube es war "Shot of Love"). "Hoodoo Woman" läuft ja schon seit Wochen im Radio und groovt krokus-schweinerockmässig drauflos.
Vergangenen Montag liess ich mal die olympiageplagten Augen etwas baumeln und hörte stattdessen auf DRS 3 den Fokus mit Chris von Rohr und Fernando von Arb. Dabei musste ich ob deren Statemenst öfters schmunzeln. Es sind halt einfach "geili Siächä". Denn diese beiden Herren und ihre Mitstreiter haben schon einiges in ihrer Musikkarriere erlebt und so schnell macht denen keiner mehr was vor.
Umso stolzer war ich letztes Jahr, dass ich ein Blog-Interview mit Chris von Rohr führen konnte und er mir Antwort auf meine Fragen gab. Hier zum Nachlesen:
Bloginterview mit Chris von Rohr
Fürs KROKUS-Konzert vom Samstag, 8. Mai in Sursee habe ich auch schon Tickets. Der Frühling kann kommen und mit ihm die wahren KROKUSSE!
He Leute, meh Dräck!
feldwaldwiesenblogger
2010-02-21
Countryabend im Albisgüetli und man darf wieder alles essen
Gestern abend verschlugs feldwaldwiesenblogger mal wieder an ein Konzert. Diesmal nach Zürich, ins Schützenhaus Albisgüetli. Mit fünf Kollegen und Bekannten gings kurz nach 19.00 Uhr in das schmucke Albisgüetli. Zum Glück hatte einer von unserer Clique vorresererviert, denn kurz nach der Türöffnung waren alle Plätze besetzt. Momentan ist dort Internationales Countryfestival und ich wollte auch wieder mal so richtigen amerikanischen Sound hören. Um 19.30 Uhr legte die erste Band des Abends, die TENNESSEE aus der Schweiz, los. Die siebenköpfige Formation bot soliden, gut gemachten Country. Das Repertoire war gespickt mit eigenen Songs und gut gewählten Coverversionen. In zwei Sets brachte TENNESSEE, welche sehr routiniert wirkten, schon ziemlich Stimmung in die Bude und tanzfreudige Paare auf die Fläche vor der Bühne.
Zum Sound der ersten Band kredenzte der Schreibende das "Rio Grande Beef Fajitas"-Menu. Zum Essen kommen weiter hinten noch ein paar Gedanken, welche ich mir heute bei meinem gut ein-stündigen Jogging-Taining im Bisisthal (ob dem Muotathal) machte.
Um ca. 22.00 Uhr kam dann quasi der Headliner des Abends. Dies waren die US-Amerikaner JOHN ADAM MURPH & BAND. John Adam Murph ist zugleich Sänger/Akkustikgitarrist und Bandleader. Der Mann ist noch ziemlich jung, ebenso so seine vier Bandkollegen. Diese Band war bald Herr im Haus und gab ein Konzert mit viel Drive und jugendlicher Countryfrische ab. Denn ich habe dann und wann meine Bedenken an einem Country-Konzert, wenn alternde Stars etwas "behäbig" ein Konzert geben. Umso erfreuter bin ich jedesmal, wenn die Musiker noch etwas junggeblieben sind. Dies gilt für mich eigentlich nur beim Country. Diese Einschätzung ist natürlich rein subjektiv und nur meine persönliche Meinung. Ich bin zudem auch nicht so der Country-Kenner. Einer meiner Heroes dieses Genres ist halt immer noch der leider verstorbene Johnny Cash.
Zurück zu JOHN ADAM MURPH & BAND: Die Band lieferte ein geniales Konzert in ebenfalls zwei Sets ab. Beim zweiten Set war noch mehr Stimmung zu spüren als beim ersten Set. Waren doch einige alte Klassiker des Rock's wie "Sweet Home Alabama", "Proud Mary" oder "Keep your Hands to yourself" zu hören. Die Mischung aus eigenen Songs und Covers war geschickt gewählt und die Zuschauer und Tänzer dankten es mit viel Applaus für die Band.
Kurz vor Mitternacht war das Konzert der JOHN ADAM MURPH & BAND nach zwei Zugaben leider schon zu Ende.
Heute morgen, nach etwas Ausschlafen, las ich die SonntagsZeitung. Darin gab es u.a. einen Artikel resp. ein Interview mit einem Ernährungswissenschaftler der ETH Zürich. Das liess mich dann schon etwas aufhorchen. Denn beim Joggen liess ich die Gedanken des Interviews nochmals etwas durch mein Gehirn strömen. Der gute Wissenschaftler behauptet, dass der Einfluss des Essens wissenschaftlich untersucht so gut wie keinen Einfluss auf unsere Gesundheit hat. Viel schlauer sei es, sich zu bewegen, damit der Stoffwechselkreislauf in Schwung ist und sich so keine Krankheiten einschleichen können. Hoppla, da war ich doch ziemlich erstaunt und auch erfreut. Denn ich war immer auch jrgendwie der Ansicht, dass man bei genügender Bewegung eigentlich alles essen kann. Ich meine jetzt natürlich nicht die Menge des Essens, denn das steht ja ausser Zweifel, dass zuviel auch zuviel ansetzt. Das meinte auch der Wissenschaftler, dessen Name mir leider entfallen ist, nicht. In besagtem Artikel ging es um das "Was". Eigentlich seien auch Speisen mit Fetten erlaubt. Denn es gäbe so gut wie keine belegbaren Studien, dass die schädlicher wären, als fettarme Gerichte.
Diese Aussagen stammen von einem Ernährungswissenschaftler und dies macht einen Jogger und "Allesesser" wie feldwaldwiesenblogger froh. Es kommt also auch auf die Bewegung an. Da liess es sich doch heute gleich leichter joggen und bei den nun steigenden Temperaturen ging es fast wie von alleine.
Einen guten Wochenstart!
feldwaldwiesenblogger
2010-02-19
Die Schweizer Olympia-Delegation hat angeblich ihren ersten Skandal!
Gestern Donnerstag machten in Vancouver nicht die Medaillen Schlagzeilen, denn es gab keine. Nein, Urs Lehmann (Swiss-Ski-Chef und Abfahrts-Weltmeister 1993 in Morioka) lancierte stattdessen einen handfesten Skandal.
Der gute Mann plauderte aus dem Nähkästchen, resp. von Internas aus dem Swisshouse. Er sprach von einem Olympioniken (also einem Athleten), der zu tief ins Glas geschaut hat. Den Namen des Athleten wollte er partout nicht rausrücken. Heute Morgen konnte man im BLICK bereits lesen, dass er (Lehmann) gescheiter nichts gesagt hätte. Mit den Riesenwellen ob dieser Geschichte aus der Schweiz über den Ozean hat er nicht gerechnet. Was für ein Naivling!
Nun möchte ich aber endlich den Namen des Athleten (oder war es gar eine Athletin?) erfahren. Los Lehmann, rück den Namen raus!
Ich wette mit euch, dass es wieder ein Eishockeyaner war. Unvergessen bleibt die Bier-Geschichte mit Reto von Arx und Marcel Jenni an der Olympiade 2002. Die Eishockey-Profis sind sich einiges gewohnt, sie können nicht nur einstecken. Sie können auch ordentlich bechern. Wer weiss, vielleicht hat Cuche seinen Frust runtergesoffen, oder es war der Snowboarder mit dem Übernamen "iPod". Vielleicht hatte sich Cologna mal nicht im Griff? Oder war es gar Ammann, der unter seiner coolen weissen Sonnenbrille nun seine Augenringe versteckt?
Ehrlicherweise muss ich gestehen, dass ich mich über jeden Skandal freue. Denn das gehört doch dazu wie bei den Rock'n'Rollern!
Aber trotzdem: Ich habe mich beim Betrachten des ausplaudernden Lehmanns schon auf eine Story über eine Riesen-Orgie gefreut. Nein, nein, nein, es war nur ein Athlet, der etwas zu viel trank.
Mann, Urs, das nächste Mal meldest du dich wieder, wenn da wirklich was los war! Du willst mir doch nicht etwa weismachen, dass du in Morioka nach deinem unerwarteten Sieg nur Rivella getrunken hast?!
Ich bin nach der Ankündigung dieser heissen Luft nun heiss auf einen wirklichen Skandal. Wie wär's mit: "Bernhard Russi wurde im Bett von Lindey Vonn gesichtet" oder "Ralph Krüger feierte mit seiner Eishockey-Nati feuchtfröhlich seinen Ausstand" oder "Janka beim Koksen erwischt" oder "Beni Thurnheer hat ein Gschleipf mit Luzia Ebnöther".
feldwaldwiesenblogger
P.S.: Die "chogen" Österreicher wollen den "sauberen" Schweizern an den Kragen, resp. an die Bindung. Was geht da noch? Muss Simi seine Goldmedaille abgeben? Oder muss er wieder seine alten Latten mit der guten alten Federbindung hervorholen? Fragen über Fragen. Ich bleibe am Ball resp. am Ski.
2010-02-17
München-Trip war trotz eisiger Kälte toll!
Hallihallo! Bin wieder retour von München. Nachdem ich gestern an der Fasnacht Musik gemacht habe, gings heute wieder in den Alltag. Dabei fand ich auch Zeit, meine Gedanken über den Wochenend-Trip in Worte zu fassen.
Die Münchenreise letztes Wochenende war trotz eisigen Temperaturen und leichtem Schneefall ein tolles Erlebnis. Nachdem ich die Steuerbetrugs-Selbstanzeigen rasant schnell unter die Leute brachte, genehmigte ich mir erstmal ein Weissbier. Dabei dachte ich an die Steuerbetrüger, trank aber nicht auf sie. Denn nun möchte feldwaldwiesenblogger endlich Reue und Selbstanzeigen dieser Betrüger sehen. Jawohl!
Nach dem politischen Teil führte mich die sportlich-kulturelle Reise zum ersten Mal an einen Match in die Allianz-Arena, wo die Bayern Dortmund 3:1 schlugen. Stimmungsmässig ist zwar ein FCL-Match wirklich besser. Aber die gebotene Fussballkost, das Tempo und die Intensität ist halt nicht vergleichbar mit der SuperLeague. Zudem war die Atmosphäre in diesem mit 69'000 Zuschauern ausverkauften Stadion schon beeindruckend.
Neben dem Besuch in der Allianz-Arena war die Besichtigung des Kartoffelmuseums ein weiterer Höhepunkt der Reise. Zwar kannte die Dame an der Hotel-Reception besagtes Museum nicht. Was uns vier aber nicht abhielt, diesem kleinen Museum einen Besuch abzustatten. Die Kartoffel ist in den verschiedenen Ausstellungsräumen in geschichtliche, kulturelle und auch soziale Umfelder eingebettet. Zum Schluss der Ausstellung meinte der nette Herr beim Empfang: "Jetzt wird's interessant, jetzt kommen die Chips!" Was dann zu sehen war, waren neuere und ältere Chips, zusammen ausgestellt in einer Glasvitrine.
Nachfolgend ein paar Impressionen:
Tschüss!
feldwaldwiesenblogger
2010-02-11
Ich bin dann mal über's Wochenende weg…
… und nehme folgendes Formular nach Deutschland mit:
Diesen Steuerbetrügern und Steuerhinterziehern will ich nun an den Karren. Da schon niemand meine angebotenen Kundendaten-CD's will, wechsle ich die Fronten und schreite zur Tat. Meinen München-Trip mit dem Matchbesuch am Samstag (Bayern - Dortmund) benutze ich als Tarnung und will den guten deutschen Steuerfahndern etwas zur Hand gehen.
Ich habe gleich 1000 Kopien von obigem Formular gemacht und verteile sie an allen möglichen Orten in und um München. Ob als Flugblatt, Anschlag oder Schaufenster-Zier, auf mich wartet viel Arbeit im Bundesland Bayern. Wenn Frau Merkel oder Herr Schäuble mir dabei helfen möchten, sie wissen ja nun wo sie mich finden können.
Den braven Schweizern wünsche ich schöne Fasnacht und den bösen deutschen Steuerbetrügern rate ich: Zieht euch warm an! Denn es ist eisig kalt…
Bis bald!
feldwaldwiesenblogger
2010-02-10
Lasst uns für die UBS spenden!
Nach der Aktion "Jeder Rappen zählt" starte ich nun die Aktion "Jede Million hilft". Wer macht mit? Denn diesen armen und gebeutelten Bankern muss nun endlich geholfen werden. Gerade gestern hat die UBS (Unsere Bänker Schweine) ihre Zahlen bekannt gegeben. Zum Heulen! Als ich dann am Abend den stark mitgenommenen Oswald Grübel mit seiner tiefen Bassstimme (ist der jrgend einem Klassik-Chor geradewegs der UBS in die Arme gelaufen?) die Zahlen und Ergebnisse nuscheln hörte, bekam ich endgültig Mitleid mit ihm und seinen Mitstreitern. Ich lasse nun eine Homepage schalten: www.jede-million-hilft.ch
Darauf kann, darf, und muss jedermann spenden, was das Zeug hält. Denn wenn gewisse Bankmanager ihren Bonus nicht halten oder erhalten können, müssten die doch schlimmstenfalls einen Ferrari, Bentley, Jaguar oder sonst jrgend so eine Schrottkarre verkaufen (hilfe!). Das täte mir furchtbar leid.
Ich möchte mich heute noch mit Herrn Grübel in Verbindung setzen, ob er zwecks Spenden-Sammelns nicht wie "Jeder Rappen zählt" auch einen Glascontainer aufstellen möchte. Ich schlage ihm vor, dies gleich in Zürich, in der Bahnhofstrasse vor den armen Banken zu tun. Und statt einer Woche, gleich einen Monat! Wunderbar wäre natürlich, wenn Grübel und Kaschpi Villiger gleich die erste Schicht übernehmen könnten. Vielleicht liessen sich noch weitere alte UBS-Kämpfer wie Marcel Ospel oder Christoph Meili auftreiben. Letzterer könnte gleich den Glascontainer und den Spendenfluss überwachen.
Gespräche und Verhandlungen laufen auf Hochtouren. Denn es zerbricht einem das Herz, wenn diese Bänker jammern, zu kleine Bonis bekommen oder gar Lohneinbussen hinnehmen müssten. Um Himmels willen! Da helfen wir denen doch lieber. Oder!?
feldwaldwiesenblogger